Wanderfahrt der OG Sternenfels, Zaberfeld und Güglingen in den Harz

 

Um eine erlebnisreiche, viertägige Harzwanderfahrt mit dem Bus durchzuführen, schlossen sich die drei Ortsgruppen Güglingen, Zaberfeld und Sternenfels zusammen. Karl-Rudolf Fritsche, Vertrauensmann der Güglinger Ortsgruppe, hatte die Fahrt vorbildlich organisiert und durchgeführt.

Am Anreisetag in den nördlichen Harz wurde zunächst im Rahmen einer Stadtführung Wernigerode besichtigt. Viele gut erhaltene Kunst- und Kulturdenkmäler, eine große Zahl schöner Fachwerkhäuser und das malerische, hoch gelegene Schloss prägen das Stadtbild. Ein erster Höhepunkt. Tags darauf war Wandern angesagt: Ziel war der Brocken, mit 1142 m die höchste Erhebung im Nationalpark Hochharz. Mehrere Stunden dauerte der Aufstieg über unzählige Granitbrocken zum Gipfel. Die Mühe des Aufstiegs wurde mit einer herrlichen Fernsicht rundum belohnt. Der Aufenthalt hier oben bot vielfältige Möglichkeiten: Besuch des Brockengartens, des Aussichtsturms, des Brockenmuseums, eines Gipfelrundgangs und vieles mehr. Während der deutschen Teilung war der Brocken ummauertes, militärisches Sperrgebiet und für die DDR und die Sowjets idealer "Horchposten". In dem Museum wird an diese Zeit eindrucksvoll erinnert. Ein kurzer, kräftiger Regenguss mit starken Windböen, typisch auf dem höchsten Berg Norddeutschlands, konnte die Stimmung nicht trüben. Der Wintersportort Hahnenklee-Bockswiese war Ziel einer weiteren Wanderung durch die seenreiche Harzlandschaft. Dort wurde auch Deutschlands einzige Stabkirche besichtigt. Am Nachmittag dann ein weiterer Glanzpunkt der Harzfahrt: Die alte Kaiserstadt Goslar - das "nordische Rom" genannt, heute Weltkulturerbe, wurde erkundet. Die Entdeckung einer Silberader vor 1000 Jahren hat Goslar reich gemacht. Die Stadt wurde nie zerstört und dementsprechend gab es eine Vielzahl gepflegter, geschichtsträchtiger Baudenkmäler und Kunstwerke zu bewundern. Bei der Wander- und Kulturfahrt gab es jeweils für "Sparziergänger" denen größere Wanderungen zu anstrengend waren, angepasste kleinere Routen oder die reizvolle Auffahrt zum Brocken mit der Harzer Schmalspurbahn. Auf der Rückfahrt vom Harzausflug wurde in Kassel ein größerer Halt eingeplant. Mit einer Stadtrundfahrt und einem Spaziergang in den ausgedehnten Parkanlagen beim Schloss Wilhelmshöhe. Alle Wanderungen und Führungen wurden von kundigen Fachleuten geführt, die die Aktionen bereichert haben und die ganze Harzreise zu einem informativen und nachhaltigen Erlebnis machten. Neben dem Wandern und Besichtigen erlebten die Teilnehmer aus den drei Ortsgruppen das gesellige Miteinander.
Am Ende gab es das einstimmige Votum der 47 Teilnehmer:

Wiederholung in ähnlicher Form erwünscht!