Wandern im Land der Burgen und des Weins

 

Eine Buswanderfahrt der Ortsgruppen Sternenfels, Güglingen und Zaberfeld des Schwäbischen Albvereins führte in die Pfalz. Dem morgendlichen Herbstnebel entflohen, war bald der Ausgangspunkt beim Sanatorium Eusserthal im Annweiler Burgenland erreicht.

 

Mit den zwei ortskundigen Wanderführern Tatjana und Jonas Koch ging es auf zwei  unterschiedlich  weiten Wanderstrecken auf sandigen Wegen hinein in den herbstlichen  Pfälzer Wald. Die vielen Maronen (pfälzerisch: Keschde) und auch die Pilze am Wegesrand erweckten bei manchem Mitwanderer die Sammelleidenschaft. Fachkundige Erläuterungen  an Aussichtsplätzen und am uralten, geschichtsträchtigen Schwörstein bereicherten die Wanderung. Zur Mittagsrast, bei Erbsensuppe und Leberknödel wurde in der hohen und drei Meter dicken Schildmauer  wurde als  Reichsburg unter den Staufern im 12. Jahrhundert gegründet. Karl-Rudolf Fritsche, Vorsitzender der Güglinger Albvereins-Ortsgruppe,Waldschenke Ramburg eingekehrt. Nicht weit entfernt davon steht auf einem 10 Meter hohen Felsklotz die Burgruine Ramburg. Die beeindruckende Burganlage mit ihrer 20 Meter der die Wanderfahrt organisiert und geleitet  hat, informierte auch hier sachkundig über die wechselvolle Geschichte der Anlage. Der Weg hinunter ins Nonnental und ins Besenbinderdorf Ramberg war bald geschafft und  mit dem Bus ging es dann auf der Deutschen Weinstraße nach Maikammer. In diesem  klassischen Pfälzer Weinort wurde noch unter Führung von Karl-Rudolf Fritsche eine kleine Ortsbesichtigung durchgeführt.
Beim Wanderabschluss in einem Orts typischen Weinlokal bedankte sich Wanderfreundin  Hildegard Höllering beim Organisator und Wanderführer Karl-Rudolf Fritsche für den schönen und informativen Wandertag in der Pfalz, der sicher allen Teilnehmern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird.