Seniorenwandertag im Schwarzwald

 

Der Naturpark “Schwarzwald Mitte/Nord“ war Ziel einer Wanderfahrt der Albvereins-Senioren aus Zaberfeld, Güglingen und Sternenfels. Unter Leitung des Güglinger Vertrauensmanns K. R. Fritsche ging die Busreise bei bestem Wetter über die Höhen des Nordschwarzwaldes zur Schwarzwaldhochstrasse.

Beim Halt an dem zu der frühen Stunde noch ruhigen Mummelsee warteten bereits die ortskundigen Wanderführer. Mit Bezirksnaturschutzwart und Forstrevierleiter Weissinger ging’s hinauf  auf das Gipfelplateau der 1164 m hohen Hornisgrinde, dem höchsten Berg des nördlichen Schwarzwaldes. Der alte steinerne Hornisgrindeturm, früher im militärischen Sperrgebiet, wurde erstiegen. Tief unten lag der Mummelsee und der Blick reichte über den kahlen und teilweise vermoorten Höhenrücken mit seinem kiesigen Buntsandstein weit über die Schwarzwaldlandschaft und die Rheinebene. Forstrevierleiter Weissinger, ein engagierter Naturschützer und Kenner des Gebietes, erläuterte den Wanderern aus dem Unterland Aussicht, Landschaft und Historie der Hornisgrinde. Der ehemalige Güglinger Forstamtsleiter Ulrich John übernahm dann die Wanderführung durch das Hochmoorgebiet mit Blick in den Biberkessel hinüber zum Dreifürstenstein. Ein felsiger, steiler Steig führte hinunter zur Mittagsrast mit Erbsensuppe am Seibelseckle. Der Ruhestein wurde am Nachmittag „erobert“. 
Eine kleine Rundwanderung führte hinüber zum Bannwaldgebiet „Wilder See“, zum Eutingsgrab und zum Kriegerdenkmal. Wanderführer John glänzte mit seinem profunden Wissen über die Waldwirtschaft, die Geschichte und die Gegebenheiten um den Seekopf/Ruhestein. 
Der Abschluss des Wandertages fand im Heimatmuseum „Vollmers Mühle“, eine der schönsten Mahlmühlen des Schwarzwaldes, in Seebach statt. In dem 1800 erbauten Mühlengebäude stärkten sich die Wanderer mit Landbutter aus dem Butterfass, Holzofenbrot, Apfelmost und Mühlengeist.