Panoramatafel auf dem Diefenbacher "König" eingeweiht

 

Eine einmalige Aussicht haben Wanderer und Spaziergänger vom Diefenbacher Aussichtspunkt "König". Von der luftigen Aussichtskanzel hoch über den Weinbergen schweift der Blick von den Pfälzer Bergen über den Nordschwarzwald bis zur Schwäbischen Alb - und ab sofort hilft die neue Panoramatafel bei der Orientierung

aus der Vogelperspektive. Anfang September wurde die Bronzegußtafel auf einem heimischen Schilfsandsteinblock der Öffentlichkeit übergeben. Mit der neuen Panoramatafel will der Sternenfelser Albverein den Wanderern und Besuchern an dieser Stelle einen besonderen Service bieten.
Der Verein trug einen Großteil der Kosten, die Mitglieder wurden aber auch aktiv in Sachen Gestaltung der Aussichttafel, in ehrenamtlicher Arbeit wurde außerdem das Aussichtsplätzle auf dem "König" neu hergerichtet. Dennoch: "Die Finanzierung der Panoramatafel wäre allein durch unsere Ortsgruppe nicht zu stemmen gewesen", unterstrich Vertrauensmann Reinhold Roller.
Eine wichtige Finanzspritze leistete der Naturpark Stromberg-Heuchelberg, Spenden kamen aber auch von den "Wengertern vom König" aus Diefenbach und der Gemeinde Sternenfels. "Die Tafel sehen wir aber auch als passende Ergänzung des Skulpturenwegs, den die Wengerter vom König in den Weinbergen geschaffen haben", so Roller.

Die Sternenfelser Bürgermeisterin Sigrid Hornauer dankte den Albvereinsmitgliedern für ihr "großes Engagement". Das Vereinsleben im Sternenfelser Albverein ist geprägt von der Gemeinschaft  und auch von der Verantwortung für die Gemeinschaft", sagte Hornauer. Dies werde deutlich an den vielen Vereinsaktivitäten im Natur- und Landschaftsschutz, der Wegeunterhaltung und -Beschilderung oder auch an der jetzt übergebenen Panoramatafel. "Aktivitäten, die alle auch der Allgemeinheit zugute kommen", so die Bürgermeisterin.

Dem Ochsenburger Steinbildhauer Reiner Keller, der den Sandstein künstlerisch bearbeitet hatte, oblag es schließlich, den Stein offiziell seiner Nutzung zu übergeben. Es sei beachtlich, mit wie viel Heimatliebe und Idealismus rund um den König die unterschiedlichsten Schmucksteine und Skulpturen entstanden seien, um "sich selbst und den anderen eine Freude zu machen". Etwas ähnliches habe ich bisher noch nirgendwo gesehen", so Keller.