Wandern in der Kleinen Luxemburger Schweiz

 

Weit war der Weg .........
aber es hat sich gelohnt mit dem Bus nach Luxemburg zu fahren um dort einen Seniorenwandertag in einer einzigartigen Landschaft zu erleben. Früh am Morgen starteten 48 Seniorinnen und Senioren der Albvereinsortsgruppen

Güglingen, Zaberfeld und Sternenfels.

Vorbei an Kaiserslautern und übers Moseltal wurde das luxemburgische Echternach, der Ausgangspunkt der Wanderung, erreicht. Auf dem Wanderweg zur Wolfsschlucht konnte der Blick über Echternach genossen werden. Die Stadtgründung war im 7. Jahrhundert und Echternach ist die älteste und geschichtsträchtigste Stadt von Luxemburg. Die mächtige Basilika, die Abtei, die Römervilla oder der Marktplatz sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten. Über riesige Blockhalden, durch enge Felsdruchgänge und vorbei an mächtigen Sandstein-Felstürmen ging der Wanderweg durch die Wolfsschlucht, auf dem deutsch-luxemburgischen Felsenweg und Europäischen Fernwanderweg Nr. 2. Im Aesbachtal, mit seinen vielen, mit seltenen Moosen, Flechten und Farnen, bewachsenen Felsen wurde das dort vorherrschende besondere Mikroklima dieses Naturschutzgebietes deutlich. In der  "Breechkaul" und in der "Hohllay" einem von Menschenhand geschaffenen Höhlengebilde konnte man noch die Bearbeitungsspuren der seit dem Mittelalter dort gebrochenen Mühlsteine sehen. Zum Mittagessen wanderte man am Amphitheater vorbei nach Berdorf. Nach der Stärkung ging's bergab, dem Halsbach entlang, zum Perekopfelsen, von dessen Aussichtskanzel sich ein Blick über das durchwanderte Waldgebiet bot. Der Wandertag war dort zu Ende und der Bus brachte die Wanderschar mit einer Unterbrechung in der Pfalz dann wieder wohlbehalten in die Heimatorte.
Die durchführenden Veranstalter und Wanderführer Monika und Heinz Rieger haben die Aktion gut geleitet und den Wanderern aus den drei Ortsgruppen ein neues Wandergebiet erschlossen. Ihnen sei herzlich gedankt.