Weinlandschaft und Burgenromantik entlang der Mosel

 

Die Albvereinsortsgruppen Sternenfels, Zaberfeld und Güglingen waren 5 Tage im Moseltal unterwegs.

Die Busreise führte zunächst nach Trier mit seinen stattlichen Römerbauten. Die Auffahrt zum Petriberg und die Stadtführung zur Porta Nigra, Kaisertherme, Kurfürstliches Palais, Liebfrauendom und Hauptmarkt war ein gelungener Auftakt, bevor es der Mosel entlang zum Standquartier nach Traben-Trarbach ging.

Die Führung durch die alte Franzosenfestung Mont Royal mit ihren beeindruckenden Bauten hoch über Traben-Trarbach, die Riesling-Steillagen mit ihren bekannten Lagen "Wolfer Goldgrube, Kröver Nacktarsch", die Sucellusstatue in Kinheim-Kindel, die Klosterruine Wolf und immer wieder traumhafte Aussichten hinunter ins Moseltal bildeten die Höhepunkte eines anspruchsvollen Wandertages. Bei Kinheim wurde die Mosel überquert und auf dem Naturerlebnispfad gings wieder aufwärts über Fieberrod und mit Blick auf das Mühlenbachtal abwärts durch die Weinberge und das reizende Weinstädtchen Wolf auf dem Moseluferweg wieder zurück.

Schöne Aussichtspunkte und eine Gesamtstrecke von ca. 21 km kennzeichneten diese erlebnisreiche Wanderung, die vom Gros der Teilnehmer gut bewältigt wurde.

Eine weitere Tageswanderung führte auf dem Moselhöhenweg hinauf zur Ruine Grevenburg, die im Jahr 1350 von den Grafen Sponheim zum Schutze der Stadt und des Moseltales erbaut wurde. Auf der Gräfin-Loretta-Route gings zum Dorf Starkenburg mit seiner stattlichen Burgruine, bevor es auf dem Steillagenweg wieder hinunter ins Moseltal nach Enkirch ging. Unterwegs gabs immer wieder fantastische Ausblicke ins Moseltal bis zu den Höhen von Eifel und Hunsrück.

Eine Führung in dem reizenden Weinstädtchen gab interessante Einblicke in die Geschichte und der Lebensweise seiner Bewohner.

Mit der Personenfähre setzten wir nach Kövenig über und wanderten auf dem Moseluferweg zurück.

Eine abendliche Weinprobe im Weingut Trossen sorgte für Genuß, gute Stimmung und einen beschwingten Nachhauseweg.

Vom Schiff aus wurde am nächsten Tag die schöne Mosellandschaft mit ihren reizenden Städtchen und die beeindruckenden Steillagen der Weinberge bewundert.

Beim Stadtrundgang in Bernkastel gefielen die schönen Fachwerkbauten, der Marktplatz mit dem Michaelsbrunnen, das Renaissance-Rathaus und die Burg Landshut.

Mit dem Bus gings zurück zur Kaffeetafel im Hotel, während Wanderbegeisterte den linken Moseluferweg über Kues, das Zisterzienserinnenkloster Machern, Ürzig, die römische Kelteranlage Erden bis nach Kinheim bevorzugten.

Der Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz bildete den gelungenen Abschluß der Wandertage an der Mosel. Geschichtsträchtige Gartenorte (Festung Ehrenbreitstein, Deutsches Eck, Kurfürstliches Schloß) verbinden die modere Konzeption dieser Gartenschau mit beeindruckenden neuen Bauten wie der Seilbahn über den Rhein oder die Rheinpromenade und machten Lust zum Entdecken und Schauen der abwechslungsreichen Blumenpracht und der gärtnerischen Anlagen.

Der Dank der Teilnehmer ging an den Reiseleiter Emil Hampp und den Busfahrer Gerhard für umsichtiges Fahren und an die Mitwanderer selbst, die durch Harmonie und Pünktlichkeit zum Gelingen der Wanderausfahrt beigetragen haben.