Markungsputzete in Sternenfels und Diefenbach

 

„Erfreulich viele Helfer, erfreulich wenig Müll“, auf diese Kurzformel brachte Jürgen Schäfer, Naturschutzwart der Sternenfelser Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins den Verlauf der diesjährigen Markungsputzete in Sternenfels und Diefenbach. Zu dem schon  traditionellen „Frühjahrsputz“ entlang der Landesstraßen hatten einmal mehr der Albverein und die Gemeinde eingeladen.

„Ohne den Einsatz der Bauhofmitarbeiter, der langjährigen, treuen Helfer und die traditionell große Gruppe der Jugendfeuerwehr wäre diese Aktion gar nicht denkbar“, dankte Schäfer wichtigen „Säulen“ der Aktion.  Insgesamt waren am Samstagvormittag etwa 25 freiwillige Helfer unterwegs um Straßenränder und Parkplätze von achtlos weggeworfenem Müll zu säubern. „Man kann feststellen, dass das Dosen- und Flaschenpfand auf jeden Fall Wirkung zeigt. Solche Abfälle findet man kaum noch“, sagte Schäfer. Und trotzdem lag noch genug Abfall am Straßenrand. „Leere Zigarettenschachteln, Fast-Food-Verpackungen, leere Schnapsfläschchen und Kaffeebecher findet man besonders oft“, hatten Sara Hagel und Judith Hasenfratz festgestellt. Zusammen mit ihrem Jugendleiter Bekir Ince von der Sternenfelser Jugendfeuerwehr und ihrem Gruppenkollegen Jens Hagel  hatten die beiden Feuerwehrmädchen die Straßenränder  zwischen Diefenbach und Zaisersweiher gesäubert. „Ein bisschen eklig ist es manchmal schon, aber eben auch wichtig, dass die Landschaft sauber bleibt“, sagten die beiden Fünftklässlerinnen. Nicht nur sie hoffen jetzt natürlich, dass dies lange so bleibt.  „Auch wenn der eingesammelte Müll weniger geworden ist, ist diese jährlich Aktion trotzdem nach wie vor sinnvoll und notwendig“, sagte Jürgen Schäfer. Mit einen kräftigen Vesper bedankte sich die Gemeinde am Ende der Putzaktion bei allen Helfern für ihren Einsatz.