UNESCO-Aktion "Tag des Baumes".

 

Die Sternenfelser Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins beteiligte sich an der UNESCO-Aktion "Tag des Baumes" und pflanzte eine Elsbeere, außerdem wurde an der "Schillerlinde", die von den Albvereinsmitgliedern im November 2009 gepflanzt worden war, eine Erinnerungstafel enthüllt.

Rund 40 Gäste konnte Reinhold Roller zu der kleinen Feierstunde anlässlich der Aktion begrüßen.Im Naturkreislauf, von Werden und Vergehen sind Baumpflanzungen notwendig, um abgängige Bäume zu ersetzen und die Kulturlandschaft zu erhalten, sagte Roller und verwies auch auf die Bedeutung der Bäume im Ökosystem und für dem Klimaschutz.

Bürgermeisterin Sigrid Hornauer dankte dem Albverein für seine vielfältigen Initiativen und gerade auch für seine regelmäßig durchgeführten Baumpflanzaktionen. "Unsere Gemeinde, die Bürgerinnen und Bürger und die Kulturlandschaft um Sternenfels und Diefenbach profitieren davon", sagte sie. Allerhand Wissenswertes hatte die Bürgermeisterin über die Elsbeere, den Baum des Jahres 2011 recherchiert: die Früchte dieses Baumes wurden früher für ihre entgiftende und heilende Wirkung geschätzt. Heute hat die Elsbeere in der Forstwirtschaft wegen seines wetvollen, besonders harten Holzers eine gewisse Bedeutung. "Früher wurde dieses Holz unter anderem für die Herstellung von Rechenschiebern verwendet", hatte die Bürgermeisterin herausgefunden. "Insofern hat der Baumen einen optimalen Standort in der Nähe der ehemaligen Fabrik Schweizer gefunden, die einst ebenfalls Messwerkzeuge herstellte, wenn auch aus Metall".

Zum Schluss der Feierstunde wurde noch eine kleine Erinnerungstafel bei der "Schillerlinde" enthüllt, die im November 2009 zum 250. Geburtstag des Dichters von Albvereinsmitgliedern gepflanzt worden war.

Mit Biographischem zu Schillers Leben und einem Gedicht rundete Albvereins-Mitglied Klaus Haag die Enthüllung der Tafel ab.

Anschließend waren alle Gäste zu einer kleinen "Hocketse" eingeladen.