Wanderfahrt nach Völs am Schlern 

Wieder einmal zog es die Sternenfelser, Zaberfelder und Güglinger Albvereinler zu einem mehrtägigen Wanderaufenthalt nach Südtirol.

Die sagenhafte Landschaft, die Bergwelt, die Südtiroler Kultur und das zu erwartende Reiseprogramm reizte viele Wanderfreunde und der Reisebus war dann auch bis auf den letzten Platz belegt.

Der Brennerpass war passiert, die ersten Wein- und Obstanlagen grüßten von den Hängen,  die Stimmung stieg und vielstimmig erklang im Bus „Wohl ist die Welt so groß und weit . .“, das Südtiroler Heimatlied.
Die alte Bischofs- und Handelsstadt Brixen war die erste Station. Unter fachkundiger Führung wurde die Stadt erkundet. Schöne Bürgerhäuser,  der barocke Brixener Dom mit seinem Kreuzgang, die Hofburg, ein Renaissancebau,  zeugen bis heute von gediegener Wohlhabenheit.
In Völs am Schlern (880 m), uralte Bergsiedlung, heute ein schöner und beliebter Ferienort war das Standquartier.
Daß es im sonnenverwöhnten Land der Burgen und Schlösser auch regnet, das erfuhren die Wanderer hautnah am ersten Wandertag. Vorbei am Völser Weiher ging es durch steile Waldhänge hinauf zur Tuffalm und über das Hofer Alpl zuück
Am sonnigen Folgetag wurden die reich blühenden Gärten von Trauttmansdorff besucht. Die weitläufige, sehenswerte Gartenanlage und die anschließende Wanderung auf dem „Sissi-Weg“ in die Kurstadt Meran waren ein besonderes Erlebnis. Bummeln auf der Passer-Promenade und Besuch der Geschäfte in der traditionellen Laubengasse bildeten den Tagesabschluß.
Tags darauf ging es von der Landeshauptstadt Bozen mit der Umlaufbahn hinauf auf das „Sonnenplateau Ritten“. Dort wurde auf einem Panoramaweg mit herrlichen Ausblicken hinüber zu den Dolomiten, der Rosengarten-Gruppe und dem Latemar gewandert. Beeindruckend waren die eigentümlichen Erdpyramiden, eine geologische Besonderheit in Südtirol. Mit Musik und einem lustigen Alleinunterhalter endete der letzte Wandertag.
Auf der Heimreise wurde noch bei der Mittagsrast der alten Universitätsstadt Innsbruck die Aufwartung gemacht. Nach einer Stadtbesichtigung ging es dann der Heimat entgegen.
Der Güglinger Ortsgruppenvorsitzende Heinz Rieger und seine Frau Monika haben die 5-tägige Wanderfahrt in gewohnter Weise perfekt geplant und bravourös durchgeführt. Als Dritter im Bunde hat Buspilot Gerhard über die engsten Bergsträßchen und überfüllten Autobahnen die Albvereinler mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen sicher in ihre Heimatorte zurückgebracht.